In Finnland sind Tarifverträge allgemein gültig. Dies bedeutet, dass ein Tarifvertrag in einem Wirtschaftszweig zu einem allgemein gültigen gesetzlichen Minimum für den Arbeitsvertrag eines Einzelnen wird, unabhängig davon, ob er Gewerkschaftsmitglied ist oder nicht. Damit diese Bedingung gilt, muss die Hälfte der Beschäftigten in diesem Sektor Gewerkschaftsmitglieder sein und damit die Vereinbarung unterstützen. Alle Parteien, Aufgaben und Maßnahmen, die mit dem Gesundheits- und Sicherheitsmanagementsystem verbunden sind, werden in einem Handbuch mit dem Titel Health & Safety Environment beschrieben. Das Handbuch wurde von unserem Vorstand als Symbol für unser Engagement für Gesundheit und Sicherheit unterzeichnet. Unsere Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen werden zentral auf Konzernebene gesteuert, wobei die Gesundheitsmanager für die Umsetzung an den verschiedenen Standorten verantwortlich sind. Wir bewerten systematisch die Wirksamkeit unserer Maßnahmen. Dazu gehören die Überprüfung der Ergebnisse unserer Mitarbeiterbefragung, die Bewertung von Stresspräventionsmaßnahmen im Rahmen von Tarifverträgen, Wettbewerbsanalysen und andere relevante Indikatoren. Die Analyse dieser Daten bildet die Grundlage für jährliche Maßnahmen, die die gesetzlichen Anforderungen bei weitem übersteigen. Beispiele hierfür sind unsere umfassenden psychosozialen Beratungsprogramme sowie unsere Fahrsicherheitstrainings und Bewegungsangebote. Es ist wichtig zu beachten, dass nach Abschluss einer KBA sowohl der Arbeitgeber als auch die Gewerkschaft verpflichtet sind, sich an diese Vereinbarung zu halten. Daher sollte ein Arbeitgeber vor der Teilnahme an den Tarifverhandlungen Rechtsbeistand behalten.

Das britische Gesetz spiegelt den historischen kontradiktorischen Charakter der Arbeitsbeziehungen im Vereinigten Königreich wider. Außerdem gibt es hintergrundängste der Arbeitnehmer, dass die Gewerkschaft, wenn sie wegen Eines Verstoßes gegen einen Tarifvertrag klagen würde, in Konkurs gehen könnte, wodurch die Arbeitnehmer ohne Vertretung in Tarifverhandlungen bleiben könnten. Diese unglückliche Situation kann sich langsam ändern, auch durch EU-Einflüsse. Japanische und chinesische Firmen, die britische Fabriken (insbesondere in der Automobilindustrie) haben, versuchen, ihren Arbeitern die Unternehmensethik zu vermitteln. [Klarstellung erforderlich] Dieser Ansatz wurde von einheimischen britischen Unternehmen wie Tesco übernommen. In Schweden sind etwa 90 Prozent aller Beschäftigten tarifgebunden, im privaten Sektor 83 Prozent (2017). [5] [6] Tarifverträge enthalten in der Regel Bestimmungen über Mindestlöhne. Schweden verfügt nicht über eine gesetzliche Regelung von Mindestlöhnen oder Rechtsvorschriften über die Ausweitung von Tarifverträgen auf unorganisierte Arbeitgeber.

Nicht organisierte Arbeitgeber können Ersatzvereinbarungen direkt mit Gewerkschaften unterzeichnen, aber viele tun dies nicht. Das schwedische Modell der Selbstregulierung gilt nur für Arbeitsplätze und Arbeitnehmer, die unter Tarifverträge fallen. [7] Ein Tarifvertrag ist ein schriftlicher Rechtsvertrag zwischen einem Arbeitgeber und einer Gewerkschaft, die die Arbeitnehmer vertritt.